Menschenrechte und Umweltschutz in globalen Lieferketten

FBS Coesfeld

Gesellschaft - Politik -Umwelt

Menschenrechte und Umweltschutz in globalen Lieferketten

Referent*in

Anne Wessling

Kategorie

Gesellschaft - Politik -Umwelt

Egal wo in der Welt Unternehmen mit Sitz in Deutschland produzieren lassen, seit 2023 gilt das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz. Es soll sicherstellen, dass Umweltschutz und Menschenrechte gewahrt werden - ob in der Lieferkette von Kleidung, die für den deutschen Markt in Bangladesch produziert wird, oder Mineralien, die beispielsweise in der Demokratischen Republik Kongo gewonnen werden und sich in technischen Geräten wie Mobiltelefonen befinden.

Nachdem nachhaltiges Wirtschaften lange Zeit auf Freiwilligkeit beruhte und nur punktuell die Wahrung von Menschenrechten und Umweltschutz sicherstellte, hat sich in den letzten Jahren in dieser Hinsicht einiges getan und wurde gesetzlich verankert. Der Faire Handel und Siegel wie Fairtrade zeigen, dass Transparenz in der Lieferkette möglich ist und globalisiertes Wirtschaften und Nachhaltigkeit sich nicht ausschließen. Durch die Gesetze werden nun einheitliche und verbindliche Regelungen geschaffen, um Menschenrechte und Umweltstandards in Wertschöpfungsketten zu verankern. Langfristig sollen sie für Endkonsument*innen die Kaufentscheidungen leichter machen: beispielsweise soll jegliche Nuss-Nougat-Creme in deutschen Supermarktregalen in Zukunft weder mit Kinderarbeit, Zwangsarbeit, noch Entwaldung in Zusammenhang stehen.

Anne Wessling wird in ihrem Vortrag die Gesetze erklären und einordnen und von persönlichen Erfahrungen aus der Praxis berichten.

Kursinformationen

Kursnummer

Y2124-078

Datum

Di 30.01.2024

Uhrzeit

19:00 - 20:30 Uhr

Dauer

1 Termine

Kursort

Coesfeld; Marienring 27; FBS; Großer Vortragsraum

0,00€

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E-mail: fbs-coesfeld@bistum-muenster.de
Tel: 02541-94920
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